Für das laufende Jahr hatten wir uns drei Biere vorgenommen: eine Neuauflage unseres Weihnachtsbiers (April), dann ein Milk Stout (Juli) sowie ein Bockbier (August). Beim Winterbier hatten wir Pech. Die Jodprobe war nicht okay, das deutete auf ein Fehler bei den Rasten hin. Wir haben dann aber einfach noch aus Resten unser sehr gut gelungenes Lagerschaden brauen können. Das Milk Stout ist abgefüllt und liegt im "Gärkeller" (eigentlich eher ein "Gärverschlag"). Beim gestrigen Brauen des Bockbiers haben wir schon mal eine Flasche getestet; das Resultat war erfreulich: schon gut trinkbar, mit merkbaren Röstaromen und schon recht geschmeidig. Natürlich muss es noch weiter reifen. Wie gesagt: gestern dann unser erstes Bockbier. Und es war wie verhext - bei jedem zweiten Brauvorgang: Jodprobe negativ.
Gestern hatten wir auch nicht mehr genug Material für einen Plan B, also alles in allem natürlich sehr ärgerlich wegen der Zeit (die wir ja noch mit Klönen verbringen konnten), Aufwand, usw. Wo machen wir also Fehler? Wir vermuten - weil wir wohl die Rasten nicht immer korrekt einhalten - die Temperaturregulierung als Hauptproblem.


